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Ravea Yayame

am Mi Sep 20, 2017 7:54 pm
Name: Ravea Yayame
Geschlecht: weiblich
Alter: 28 Jahre
Fraktion: R.G.S.
„Rasse“: Geno
Beruf: Spionin (ehemalige Tierzüchterin von Greifvögeln)

Größe: 163 cm
Gewicht: 51 Kg
Haarfarbe: schwarz
Frisur: kinnlange, glatte und zerfranste Haare mit einem Pony, der oft zu lang ist und die Augen etwas verdeckt
Augenfarbe: früher dunkelbraun, fast schwarz; heute hellbraun mit einem leuchtend gelbgrünen Schimmer
Aussehen: Durch ihre Größe, Frisur und eher schmächtige Figur wirkt Ravea selbst manchmal wie einer der Vögel, mit denen sie die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hat. Sie hat ein schmales Gesicht, dünne Lippen und eine kleine, spitze Nase. Außerdem verläuft eine linienförmige Narbe von der oberen Nasenseite über ihre linke Wange. Diese wurde ihr mit einer ihr unbekannten Waffe zugezogen, die für sie wie ein brennendes Messer aussah.

Auf den ersten Blick würde man Ravea als distanziert und kaltherzig beschreiben, da sie meist einen harten Blick hat und nur selten ein Lächeln zeigt. Es ist schwer zu erkennen, welche Emotionen gerade in ihr vorgehen, da sie versucht sich ihre Gefühle nicht anmerken und niemanden an sich heranzulassen, was durchaus von Vorteil für ihre Aufgaben als Spionin sind. Mitglieder anderer Fraktionen würden sie zweifellos sofort als herz- und humorlosen Creep einstufen.

Ihre Narbe trägt sie voller Achtung vor ihrer Vergangenheit. Es wäre ein leichtes gewesen, ihr Gesicht wieder makellos herzustellen, jedoch will sie nie vergessen, was ihr angetan wurde und sie führt ihr immer wieder vor Augen, dass sie sich für den richtigen Weg entschieden hat.

Sie bewegt sich geschmeidig und leise durch die Gegend, wie von einem Windhauch getragen. Manchmal steht sie direkt hinter jemandem und erschreckt diesen fast zu Tode, sobald sie bemerkt wird oder sich bemerkbar macht. Ihre Stimme ist leise aber verhältnismäßig tief für eine Frau. Sie hat etwas kratziges an sich, was sich aber keineswegs unangenehm anhört.

Vorlieben:
• Natur (besonders Tiere und so ziemlich jedes Wetter)
• Ruhe
• Das Fliegen
• Geschichten anderer Menschen

Abneigungen:
• Feuer
• Machtbesessenheit
• Krieg und Waffen
• Cybex

Charakter: Ravea ist sehr naturverbunden und würde ohne weiteres alleine in der Wildnis auskommen. Sie war schon früh selbstständig und hat immer lieber den Kontakt zu den Tieren, als zu den Menschen gesucht. Obwohl sie selten mit den Menschen außerhalb ihrer Familie zu tun hatte, entwickelte sie ein gutes Menschenverständnis und durchschaut ihr Gegenüber meist schnell. Anders herum kann man das eher weniger behaupten.

Ihre verschlossene Art macht sie für andere Menschen nicht gerade sympathisch. Sie wirkt arrogant, da sie nur selten jemandem ernsthaft von sich aus Beachtung schenkt. Außerdem lässt sie häufig abfällige Bemerkungen los, was nur wenige als ihren eigenen speziellen Galgenhumor wahrnehmen. Trotz allem entwickelte sie Gefallen an ihrer Arbeit als Spionin. Ihre gute Beobachtungs- und Analysiergabe half ihr sowohl damals bei den Tieren, als auch jetzt bei den Menschen.

Sie ist ein sehr anpassungsfähiger Mensch. Egal, ob es das Wetter angeht, oder die jeweiligen Umstände. Selten lässt sie sich anmerken, dass sie sich in einer Situation unwohl fühlt, oder dieser nicht gewachsen ist.

Ravea ist ein nachdenklicher Mensch. Beim Fliegen fühlt sie sich frei und kann am besten einen klaren Kopf bekommen. Am liebsten denkt sie über Geschichten und Schicksale anderer Menschen nach. Sie fühlt sich weniger allein in dem Wissen, dass auch andere bereits schlimmes erlebt haben. Aber auch schöne Geschichten nimmt sie gerne auf und versucht, sie im Gedächtnis zu behalten. Sie ist ruhig und gewissenhaft, hat aber auch eine kalte und rachsüchtige Seite, die sich allerdings erst in den letzten Jahren entwickelt hat.

Von Kriegen, Maschinen und vor allem Cybex hält Ravea nichts. In ihren Augen ist niemand ein Mensch, der sich freiwillig seine eigenen Körperteile amputiert, um diese durch seelenlose Maschinen zu ersetzen. Vielleicht liegt es an ihrem mangelnden Wissen bezüglich all der Technik, wirkliches Interesse daran es zu erwerben, hat sie jedoch auch nicht. Zudem ist sie zwar keine schlechte, aber eher eine mittelmäßige Kämpferin.

Stärken:
• Anpassung (egal ob bei Menschen, Natur oder Umständen)
• Höhen (fliegen und klettern)
• Beobachten und analysieren

Schwächen:
• Kampf mit einem bewaffneten Gegner
• Rachsucht (lässt selbst kleine Angriffe gegen sie, egal ob verbal oder körperlich, nicht vergessen und schwört Rache, bis sie diese bekommen hat)
• Technik aller Art (sowohl Maschinen, als auch Fahrzeuge und Waffen)
• Einzelgänger (lässt sich ungern helfen und zeigt selten Sympathie gegenüber anderen, soziale Schwäche)

Talente / Mutationen:
• Durchschauen anderer (Menschenkenntnis)
• Umgang mit nicht maschinellen Waffen (besonders Bogenschießen und Messerwerfen)
• Im Alter von 16 beschloss sie Ihre erste Genveränderung an sich machen zu lassen: sie ließ sich Adleraugen einsetzen, von welchen sie sowohl den Farbton, als auch eine enorm scharfe Sehkraft erhalten hat. Mit 18 folgten Adlerkrallen an den oberen Finger- und Zehenkuppen, weshalb sie es vorzieht barfuß zu laufen, obwohl es speziell entwickelte Schuhe für solche Genveränderungen gibt. Da nur der letzte Teil ihrer Finger mit den Krallen versehen ist, kann sie nach wie vor normal greifen, schreiben und dergleichen, die Krallen dienen viel mehr dem besseren Festhalten beim Klettern und als Waffe im Nahkampf. Mit 21 kam dann ihre vorerst letzte Genveränderung: die Flügel eines Ying Wuya, ein von ihrem Großvater auf ihren Wunsch selbst gezüchtetem Vogel. Die Hauptkreuzungen stammen von einem Steinadler, ein Vogel, der für seinen majestätischen Flug mit weichen und schnellen Flügelschlägen geachtet wird und einem Raben, welchem er sein pechschwarzes Gefieder und seinen Charakter verdankt. Außerdem wurde seine Größe so angepasst, dass die Flügel reichen, einen Menschen bis zu 80 kg tragen zu können.

Geschichte:
Ravea wuchs als Tochter einer angesehenen Greifvogelzuchtfamilie auf, die von ihrem Urgroßvater gegründet und schließlich über die Generationen weitergegeben wurde. Während Ihr Vater und ihr großer Bruder mit Ärzten zusammenarbeiteten und ihr Großvater und ihre Mutter sich mit neuen Züchtungen auseinandersetzten, spezialisierte sie sich auf das Trainieren der Tiere, sowie das analysieren der Stärken von neuen Züchtungen. Das Ziel ihrer Familie bestand darin, die Farm wachsen zu lassen, zu verbessern und an die nächste Generation weiterzugeben. Ravea war bewusst, dass ihr Leben und das ihres Bruders damit besiegelt waren, war damit aber durchaus zufrieden, da sie die Arbeit mit den Tieren über alles liebt. Jedoch entwickelte sie bereits früh eine Abneigung gegen Menschen aller Art und Rasse und mied den Trubel um die Farm. Viele kamen, um sich Vögel für ihre eigenen Mutationen aussuchen zu können und wollten diese vor ihrem natürlichen Tod abschlachten um das, was sie brauchten, für sich selbst zu nutzen, weshalb es auch viele Neider um ihr Familiengut gab. Sie vertritt die Ansicht, das Leben der Tiere zu erhalten, da jedes Lebewesen in ihren Augen etwas wert ist. Sie ließ sich ihre Mutationen nicht wie die meisten einpflanzen, um ihre eigenen Fähigkeiten zu verbessern, sondern um das Leben der Tiere zu erhalten, indem sie Teile von ihnen nach ihrem Tod in sich weiterträgt.
Im Alter von 24 heiratete sie den Sohn einer Arztfamilie, die schon lange Zeit mit ihrer eigenen zusammenarbeitete. Sie waren seit ihrer Jugend miteinander befreundet, er teilte ihre Ansichten und war der einzige Mensch außerhalb ihrer Familie, dem sie wirklich vertraute. Noch im selben Jahr kam ihr Sohn auf die Welt.
Zwei Jahre später wurde Kiwo von einer kleinen Rebellentruppe aus dem Brachland über Nacht angegriffen. Es waren nicht viele, doch da die Vogelzucht weit außen der Stadt lag und nicht auf einen Angriff vorbereitet war, wurden alle der Truppe von Nutzen seienden Tiere verschleppt, das Land angezündet und die Genos getötet. Sie versuchten sich zu verteidigen, waren wegen dem Überraschungsmoment aber chancenlos. Ihre gesamte Familie starb in dieser Nacht. Sie selbst wurde schwer verletzt, als sie versuchte, ihren Sohn zu beschützen. Dabei zog sie sich ihre Narbe zu und es war das erste Mal in ihrem Leben, dass sie jemanden tötete. Seit dieser Nacht hat sich ihre Abneigung gegenüber Menschen nur noch verstärkt.
Gerettet wurde sie durch einen Anwärter zum Ratsmitglied, ein älterer Herr, der bereits in früherer Zeit öfter bei der Vogelzucht war und sich von dort einige Genveränderungen aneignete. Er war zu der Zeit in der Nähe und bemerkte das Feuer und die Schreie der Tiere. Er machte ihr das Angebot für ihn als Spionin zu arbeiten, da alle davon ausgingen, dass auch sie, wie der Rest ihrer Familie den Angriff nicht überlebt hat. Es schien mehr wie eine Drohung zu sein, da er sie, wenn sie nein gesagt hätte, in ihrem Zustand ohne Probleme hätte töten können, um ihn nicht zu verraten.
Sie erholte sich körperlich, psychisch war sie jedoch nicht mehr dieselbe. Sie entwickelte eine Rachsucht und hatte kein Problem, wenn ihre Arbeit dazu führte, dass einige Köpfe rollten.
Die meiste Zeit spioniert sie kriminellen Banden hinterher, da ihrem Boss die Verbrechensbekämpfung nun als Ratsmitglied am wichtigsten ist. Ab und zu muss sie jedoch auch an Informationen von anderen Ratsmitgliedern kommen. Diesen Job erledigt sie nun seit über drei Jahren und das nicht ohne Erfolg und Perfektion, denn im Gegensatz zu anderen Spionen, deren wahre Identität irgendwo vermerkt ist, geht man bei ihr nach wie vor davon aus, dass sie in der Nacht des Anschlags ums Leben kam.

Kleidung / Rüstung:
Wenn sie getarnt unterwegs ist, trägt sie die Kleidung, mit welcher sie am wenigsten auffällt, sprich gelassene Kleidung auf den Straßen und etwas edlere in der Wohngegend der Ratsmitglieder. Selten trägt sie Tarnkleidung, da sie dies bei Ihrem Geschick nicht benötigt, weshalb sie meist eine enge, graue Jeans und ein längeres, schwarzes Shirt mit langen Ärmeln und einem Rückenausschnitt für ihre Flügel trägt. Unter dem langen Shirt trägt sie zusätzlich einen Messergürtel für alle Fälle. Größere Waffen wären nur Ballast und schwer zu verstecken.

Ausrüstung / sonstige Gegenstände:
• Ein Falke, der den Angriff überlebte, ihr folgte und seitdem ihr Begleiter ist
• Eine kleine Hochhauswohnung, von ihrem Boss eingerichtet und verwaltet, genau wie ein kleines Bankkonto, auf welches sie allerdings keinen Zugriff hat
• Einen Bogen, den sie sich von dem ihr zur Verfügung stehenden Geld gekauft hat, aber selten benutzt
• Eine aufklappbare Armbanduhr aus Silber mit einem Foto ihres verstorbenen Sohns
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